Herbstversammlung 2012

 

In der Herbstversammlung der SPD-Ortsvereine Kirchenlamitz und Niederlamitz im Tennisheim in Kirchenlamitz ist Alwin Gebhardt mit der Ehrennadel ausgezeichnet worden. Die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Petra Ernstberger, sowie SPD-Kreisvorsitzender Holger Grießhammer dankten Gebhardt für 60 Jahre treue Mitarbeit in der SPD. Ortsvorsitzender Thomas Schwarz würdigte die vielen Verdienste des Jubilars, der auch als langjähriger Stadtrat seine Spuren in Kirchenlamitz hinterlassen habe. Außerdem wurde der stellvertretende Vorsitzende der SPD Kirchenlamitz, Ingo Schlötzer, für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Petra Ernstberger nannte die Ziele bei der Bundes- und der Landtagswahl: die Ablösung der bisherigen Regierungen und eine Regierungsbeteiligung der SPD sowohl im Bund, als auch in Bayern. „Wir wollen regieren“, sagte sie. Sie forderte eine Verbesserung der finanziellen Absicherung im Alter. Mit einem flächendeckenden Mindestlohn, einer Einschränkung der Leiharbeit und einer Angleichung des Einkommens der Frauen an das der Männer soll eine spürbare Rentenerhöhung und damit ein Schutz gegen eine Zunahme der Altersarmut erreicht werden.

Holger Grießhammer warb für eine Unterstützung der beiden Spitzenkandidaten der SPD im neuen Wahlkreis Wunsiedel-Kulmbach: Inge Aures für den Landtag und Holger Grießhammer für den Bezirkstag. Er stellte den Aufgabenbereich des Bezirkstags vor, der von der Festlegung der Pflegesätze in Seniorenheimen bis zu kulturellen Aufgaben reicht. Er drückte seine Hoffnung für die Landtagswahl 2013 auf einen künftigen Ministerpräsidenten Christian Ude aus.

Bürgermeister Thomas Schwarz berichtete aus der Stadtratsarbeit. Er erwähnte den Neubau des Seniorenheims, die Modernisierung der Schulsportanlage, die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Feuerwehr Kirchenlamitz sowie die Wiederherstellung der Ehrentafeln an den Kriegerdenkmalen, die beide geklaut wurden. Er hob die Vorzüge der InterkommunalenZusammenarbeit „Nördliches Fichtelgebirge“ hervor, die bayernweit schon eine Art Modellcharakter habe.