Willy-Brandt-Medaille an Werner Eck verliehen

 

Werner Eck (Zweiter von links) wurde die Willy-Brand-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD an ihre Mitglieder, verliehen. Unser Foto zeigt (von links): Kreisvorsitzenden Holger Grießhammer, Werner Eck, Thomas Schwarz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kirchenlamitz und Erster Bürgermeister der Stadt Kirchenlamitz, sowie stellvertretenden Vorsitzenden Ingo Schlötzer

 

Kirchenlamitz – Die SPD ehrte ein verdienstvolles Mitglied: Werner Eck wurde die Willy-Brandt-Medaille verliehen, zugleich ernannte ihn der Ortsverein Kirchenlamitz zu seinem Ehrenvorsitzenden.

Die Willy-Brandt-Medaille, benannt nach dem Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt, ist die höchste Auszeichnung, die die SPD an ihre Mitglieder vergibt.

Vorsitzender Thomas Schwarz hob hervor, dass die Auszeichnung bereits in der Jahreshauptversammlung bekanntgegeben wurde, an der jedoch Werner Eck aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Schwarz würdigte die verdienstvolle Tätigkeit von Werner Eck in der SPD. 1976 wurde er erstmals zum zweiten Vorsitzenden gewählt, das Amt übte er bis 1980 und ab 1986 aus. Von 1990 bis 1997 war Werner Eck Vorsitzender des Ortsvereins Kirchenlamitz. 2011 musste er den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Werner Eck war damit mehr als acht Jahre zweiter Vorsitzender und mehr als 18 Jahre erster Vorsitzender. Insgesamt war er mehr als 25 Jahre in der Vorstandschaft aktiv tätig. „Er ist damit der dienstälteste Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Kirchenlamitz, den wir je hatten“, stellte Schwarz anerkennend fest. Werner Eck habe die Geschicke des SPD-Ortsvereins wesentlich geprägt und mit entwickelt. Schwarz gab zu verstehen, welche immense Arbeit damit im Einzelnen verbunden ist. Als Highlight in der Vorstandstätigkeit von Werner Eck bezeichnete er die Ausrichtung des 100-jährigen Bestehens des Ortsvereins im Jahr 2009. Daran habe Werner Eck als Vorsitzender zu einem Viertel Jahrhundert maßgeblich mitgewirkt. „Dies ist eine tolle Leistung“, gab Schwarz zu verstehen. Umso mehr schmerze es ihn, das Eck sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fortsetzen konnte.

Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden und der Verleihung der Willy-Brandt-Medaille verband Schwarz gleichzeitig den Dank für die Leistungen, die Werner Eck für die SPD vollbracht hat.

Der Wortlaut des Ehrenbriefes, der von dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, dem Landesvorsitzenden Florian Pronold und Ortsvorsitzendem Thomas Schwarz unterzeichnet ist, lautet:

„Während deiner langjährigen Mitgliedschaft hast du dich erfolgreich in der SPD engagiert, damit hast du einen Beitrag für Demokratie und soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft geleistet. Den Menschen zu helfen und der Sache der Sozialdemokratie zu dienen, war für dich immer ein hohes Gut. Dafür spricht dir die Sozialdemokratische Partei Deutschlands Anerkennung aus. Mit deiner Arbeit hast du beispielhaft die sozialdemokratischen Ideale Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität mit Leben erfüllt. Wir danken dir und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre.“

Kreisvorsitzender Holger Grießhammer hob die Bedeutung der Arbeit in den Ortsvereinen hervor. Diese seien das unterste Glied in der Parteigliederung, jedoch ein ganz wichtiges Glied in der Parteistruktur. Er dankte Werner Eck für die geleistete Arbeit und wünschte ihm für die Zukunft Gesundheit.

Zur herausragenden Auszeichnung gratulierte auch stellvertretender Vorsitzender Ingo Schlötzer.

Werner Eck freute sich über die hohe Auszeichnung. Dabei betonte er, dass Willy Brandt für ihn ein Ideal gewesen ist, „der mich immer wieder in meinem Ansichten gefestigt und bestärkt hat.“ Sein Wirken als Bundeskanzler mit seiner Aussöhnungspolitik habe ihn sehr beeindruckt.

Text und Bild: Willi Fischer